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Backen mit Esther - entdecke den Kuchen in Dir!

 

Deine Mutter hat gerade ihre Einkäufe bezahlt und signalisiert dir, schon einmal mit dem Einkaufswagen vorzugehen.
Gelangweilt schiebst du den Wagen vor dir her.
Ein Blick in den Wagen: nur Gemüse und Vollkornbrot.
Nach einigen Metern nährst du dich einer Menschentraube,
die sich vor einer Theke zusammengescharrt hat. Was könnte das wohl sein?

Vorsichtig schiebst du dich durch die Ströme aus Menschen und plötzlich riechst du es! Ein bezirzender – Nein! – gar himmlischer Duft steigt in deine Nase und betört deine Sinne. Wie hypnotisiert wankst du zu dem kleinen, freien Schaufensterplatz, als würde eine fremde Macht deine Schritte leiten.
Feuerwerk explodiert vor deinen Augen, Fanfaren erschallen und du siehst
ES!
Die Schokotorte, den Käsekuchen, die Biskuitrolle...
Gierig gleiten deine Augen in Richtung Preisschild.
BOOM! 10€ das Stück plus Mehrwertsteuer.
 Pling, Plang, Pleung, zerplatzt dein Traum in Luft.
Aber lass dich nicht verschrecken! Deine Torte wartet schon auf dich! Wo?
Hier – in meiner Rezeptsammlung
.

Ich möchte euch durch – Backen mit Esther – von den Mamorkuchen und den Fertigbackmischungen weglocken, denn in jedem von euch schlummert ein Bäcker, der nur darauf wartet, freigelassen zu werden.
Auch wenn es am Anfang vielleicht abschreckend wirken kann und ihr euch fragt, ob das wirklich so einfach ist, sage ich: ihr habt vollkommen Recht, aber...

Backen sorgt nicht nur für leckere Schmausereien, es macht auch Spaß… und du wirst dich wundern, wie schnell du neue Freunde findest.
Mit 10 meiner Lieblingsrezepte werde ich euch zeigen, was man alles aus ein bisschen Mehl und Zucker machen kann

.
Viel Spaß und lasst es euch schmecken!

 

Rezept Nr. 1: Hefezopf


Zutaten
Teig:
250ml Milch
20g frische Hefe
75g Zucker
1 Ei
1 ½ Tl Meersalz
500g Mehl (type 550)
75g Butter

Verzierung
Hagelzucker

 

Zeit
1 h
plus Ruhezeit 2 Stunden
plus Backzeit 25min

 

Hallo Leute und willkommen zu meinem ersten Rezept hier im FranziskusMag!

 


Nun schnallt eure Kochschürzen enger und schaltet die Küchenwaagen an,
denn jetzt gehts zur Sache.
Ich habe mich für eines meiner liebsten und unkompliziertesten Rezepte entschieden, den Hefezopf.
Wir wollens ja nicht gleich übertreiben. Deshalb schieben wir die 5-stöckige Hochzeitstorte etwas nach hinten.
Zurück zum Hefezopf: Jeder kennt ihn, jeder mag ihn, egal ob mit Marmelade, Nutella oder nur mit Butter. Er ist everybody’s darling.
Während der Osterzeit ist er überall erhältlich, wird gerne fürs Frühstück oder als Nachmittagssnack herangezogen und auch gekauft schmeckt er richtig lecker. Jedoch werdet ihr nie mehr nach einem fertigen Hefezopf greifen, wenn ihr dieses Rezept ausprobiert habt.
Ich spare mir an dieser Stelle die Schwärmerei, da ich euch das Rezept nicht weiter enthalten möchte.
Also wünsche ich euch viel Erfolg und fröhliches Flechten!

Zubereitung

1. Zuerst wird die Milch lauwarm erwärmt. Zerbröselt die Hefe in einer Schüssel
    und gebt etwas von der lauwarmen Milch und die 75g Zucker hinzu, so dass ihr  
    die Hefe mit einem Schneebesen glatt rühren könnt.
    Schlagt nun das Ei auf und verquirlt es mit Hilfe einer Gabel. Stellt etwas davon 
    zugedeckt in den Kühlschrank.
    Das restliche Ei (was nicht bei Seite gestellt wurde), restliche Milch und Mehl zu  
    der Hefe-Milch geben. Nun verknetet alles gründlich. Nun würfelt die Butter und
    knetet sie ebenfalls mit in den Teig ein.

Tipp: Die Milch könnt ihr ruhig auf der höchsten Herdplattenstufe erwärmen,  
            wenn ihr es schnell haben wollt. Achtet jedoch darauf, dass sie euch nicht
            anbrennt (umrühren  hilft) oder sie zu heiß wird. Sie soll nicht kochen!
            Das Ei, das kalt gestellt werden soll, wird nachher für das Bestreichen des 
            Hefezopfes verwendet, damit er schön gold-braun wird.
            Natürlich kann man Ei nicht gut abmessen, daher nehme ich immer den 
            Pinsel zur Hand, mit dem ich den Teig nachher bestreiche, sammel damit 
            etwas Ei ein und transportiere es so in einen anderen Becher.
            Wenn ihr nachher die Butter zum Teig gebt, wird er sehr glitschig, aber 
            erschreckt euch nicht, dass ist in Ordnung.
            Falls ihr zu faul fürs Kneten seit, könnt ihr auch eure Küchenmaschiene 
            benutzen, jedoch klappt es bei dem normalen elektrischen Rührbesen nicht 
            gut, da er nur warmläuft und den Teig nicht wirklich gut durchknetet.

2. Deckt die Schüssel nun mit einem Geschirrtuch ab und stellt ihn an einen warmen
    Ort.

Tipp: Wenn ihr gerade keinen warmen Ofen habt, könnt ihr auch einfach eine
            Decke über die Schüssel legen.

3. Wenn der Teig aufgegangen ist, knetet ihn auf einer leicht bemehlten Oberfläche
    durch und teilt ihn in drei etwa gleich große Kugeln auf. Lasst ihn erneut 
    zugedeckt 10min ruhen.

4. Aus den Kugeln werden nun drei Stränge geformt, die eine Länge von etwa 40cm
    haben sollten. Nun flechtet locker einen Zopf und legt ihn auf ein mit Backpapier
    ausgelegtes Backblech und lasst ihn erneut 45min zugedeckt gehen.

Tipp: Drückt die Stränge je am Anfang und am Ende des Zopfes gut aneinander.
            Wie fein ihr den Hefezopf flechten wollt, ist eure Sache. Ich  flechte die 
            Stränge nur zweimal, da er so schön locker und fluffig wird.


 

 

 

5. Nun bestreicht den Hefezopf mit dem gekühlten Ei. Falls ihr Hagelzucker habt,       
    könnt ihr ihn nun über den Zopf streuen.
    Heizt den Backofen auf 200 Grad (Gas 3, Umluft 180 Grad) und backt den  
    Hefezopf auf der 2. Schiene von unten 25 Minuten.

Tipp: Guckt nach 15min nach, welche Färbung der Hefezopf angenommen hat.
             Falls er schon relativ braun ist, deckt ihn mit Alufolie ab, damit er nicht zu  
             dunkel wird.

6. Auskühlen lassen und auffuttern.

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