Englandaustausch 2015

 

St. Mary’s Menston zu Besuch beim FGV

Gespannt warteten wir auf die Ankunft unserer 32 Austauschschüler/innen. Nach einem ersten Abend zum Kennenlernen verbrachten die Engländer ein vielseitiges Wochenende in den Familien. In der folgenden Woche besuchten sie mit uns den Unterricht, besichtigten Städte (Köln, Aachen, Monschau) und machten weitere Ausflüge. Nach ihren Ausflügen versuchten wir den restlichen Tag immer aufregend und unvergesslich zu gestalten. Am Freitagabend organisierten wir eine Abschlussfete. Dennoch hieß es dann Samstagmorgen Abschied nehmen. Traurig waren wir jedoch nicht, sondern die Spannung stieg immer mehr an. Wir alle freuten  uns auf die Kulturen und Familien unserer englischen Austauschpartner. Am Donnerstag, dem 19. März ging es dann endlich los…  J

 

FGV zu Besuch beim St. Mary’s in Menston

Nun war es endlich soweit… England wir kommen! Nach drei Stunden Zugfahrt erreichten wir mit Frau Hansen und Herrn Bertelmann den Bahnhof St. Pancras in London. Nach einigen viel zu kurzen, aufregenden Stunden in der sehenswerten Stadt, in der wir die bekanntesten Sehenswürdigkeiten wie den Big Ben, die Tower Bridge und den Buckingham Palace besichtigten, machten wir uns mit einem unbeschreiblichen Gefühl auf den Weg, unsere Austauschpartner mit ihren Familien wieder zu treffen. Angekommen sehnten wir uns erstmal nach unserm Bett. Am nächsten Tag berichteten wir unseren Freuden daheim die ersten Eindrücke und erlebten einen erfahrungsreichen Schultag in St. Mary’s. Dann aber endlich Wochenende! - mit shoppen, Kino und anderen Aktivitäten. Auch das traditionelle English breakfast hat nicht gefehlt. In der Woche darauf besuchten wir die Städte York und Bradford, die Yorkshire Dales, besichtigten Museen und begaben uns bei sonnigem Wetter auf die Ilkley Moor-Wanderung. Nach unseren Ausflügen erlebten wir noch schöne, unvergessliche und lustige Stunden mit unseren Austauschpartnern. Am Freitagmorgen mussten wir dann endgültig Abschied nehmen, was uns gar nicht so leicht viel. Wir freuten uns aber auch unsere Familien wieder zu sehen und sie in die Arme zu schließen.

Alles in allem war es eine sehr ereignisreiche, schöne, lustige, spannende, aufregende, sonnige, wundervolle und unvergessliche Zeit und Erfahrung, an die wir uns noch lange erinnern werden.

 

Ronja Kreitz und Alina Breidenich, 9a

Syrien - meine zerstörte Heimat

Kutiba, ein 25-jähriger Mann aus Syrien,  berichtet von seinen Erlebnissen und erklärt, wer in Syrien wen bekämpft.

Vor vier Jahren begannen die Probleme. Ein Teil der syrischen Bevölkerung forderte mehr Freiheit, ihr Ziel war eine Demokratisierung des Landes. Anlass für die zunächst friedlich verlaufenden Proteste war der sogenannte Arabische Frühling. Die meisten Menschen gingen damals friedlich auf die Straße, wollten einen Dialog erreichen und so die Machtverhältnisse der Regierung ändern. Doch es gab auch Bürger, die direkt Gewalt anwendeten, mit dem Ziel, den Machthaber Baschar al-Assad zu stürzen. Sie wollten nicht reden und bildeten stattdessen freie Armeen. Der Terror begann. Immer mehr Menschen gerieten in den Krieg, die Revolutionäre griffen die Regierung an, die Regierung schlug zurück und dazwischen bangten die Zivilisten um ihr Leben. Dabei hatte der Präsident Assad den Aufständischen Friedensverhandlungen angeboten. Doch seine Gegner weigerten sich zu verhandeln: Nur wenn Assad zurücktrete, oder sie die Macht in Syrien übernähmen, wären sie zu Verhandlungen bereit. Daraufhin entschied Assad, militärisch gegen die Aufständischen vorzugehen – der Bürgerkrieg begann. Unterstützt wurde die syrische Regierung unter anderem von Russland und dem Iran, die Revolutionäre hingegen von den Vereinigten Staaten, einigen arabischen Staaten sowie von der Türkei.

Die Revolutionsbewegungen spaltet sich in ca. 70 Gruppen auf, die verschiedene Ideen und Vorstellungen für Syriens Zukunft haben, darunter auch der sogenannte ISIS, eine dschihadistisch-salafistisch motivierte Terrororganisation. Neben der Freien Syrischen Armee (FSA) bildet auch die der Al-quaida nahestehende Gruppe al-Nusra Front eine starke Bewegung gegen das Regime. Der zentrale Konflikt hat sich also zu einem politisch motivierten Religionskrieg entwickelt, bei welchem verschiedenste, natürlich auch ökonomische Themen eine zentrale Rolle spielen.

 

Auf die Frage, wie das Leben zur Zeit in Syrien sei, antwortet Kutiba:

„Es gibt kein Leben, es ist alles zerstört, Häuser und Straßen, Schulen, alles! Täglich werden unsere Freunde getötet."

Kutiba erzählt, dass seine Heimat, Al Ermec camp, zunächst von Kämpfen verschont blieb. Doch dann, ein Jahr nach Ausbruch der Revolution, wurde auch ihr Gebiet angegriffen. „Uns blieben sechs Stunden, das Nötigste einzupacken und unsere Heimat zu verlassen."  Bald schlugen die ersten Bomben ein, die Menschen flohen. Die wohlhabenderen Bürger konnten sich in sicheren Gebieten eine Wohnung kaufen oder mieten, doch die meisten lebten fortan auf der Straße oder in Gärten. Kutiba gelangte nach Qudseaa, welches in Norddamaskus liegt. Dort blieb er zwei Jahre lang und überlebte mehrere Raketenangriffe. Doch freuen konnte er sich angesichts des um ihn herum geschehenden Leids nicht. „Ein Freund von mir verlor bei einem Raketenangriff seine Frau, seinen Sohn, seine Mutter und einen Neffen - er wäre am liebsten tot."

Kutiba hatte Glück, er hatte früher mit den Vereinten Nationen als Ingenieur zusammengearbeitet und dadurch von der UN besonderen Schutz erhalten. Dennoch hatte Kutiba Angst getötet zu werden, wie so viele seiner Freunde. Denn treffen konnte und kann es in diesem Krieg jeden, das hat er schon häufig erfahren müssen. Daher beschloss Kutiba, wie etwa 110 000 andere syrische Zivilisten, das Land zu verlassen. Davon konnte ihn auch das Schicksal seines Bruders Hammam (26) nicht abhalten. Dieser war bei dem Versuch, nordwestlich von Damaskus über einen Checkpoint zu fliehen, von Vertretern der Regierung festgenommen worden, da er nicht den vorgeschriebenen Armeedienst, den alle jungen Syrer für ein bis zwei Jahre absolvieren müssen, geleistet hatte. Doch Kutiba schaffte es und gelangte in die Türkei. Drei Monate später boten ihm Schleuser die Möglichkeit, mit 350 weiteren Menschen über das Mittelmeer nach Italien überzusetzen. In Italien erreichte ihn die traurige Nachricht, dass sein Bruder getötet worden war.

Heute sitzt Kutiba in Deutschland in einem kleinen Zimmer, das er sich mit drei weiteren Flüchtlingen teilt. Er ist froh hier zu sein, in Sicherheit. Aber glücklich ist er nicht. Er will wieder zurück in das alte Syrien. „Wir hatten zwar keine Demokratie, aber dafür hatten wir Frieden."

 

Senta Kreischer, Jgst. Q2

7. Ausgabe

Brasilien - Land der Gegensätze

Steckbrief: 

 

Land: Brasilien

Amtssprache: Portugiesisch

Hauptstadt: Brasilia

Regierungssystem: Demokratie

Staatsoberhaupt: Präsidentin Dilma Rousseff

Fläche: über 8,5 Mio km²

Einwohnerzahl: knapp 200 Mio

 

Brasilien. Wie der Name schon klingt. Groß, bunt, laut, geheimnisvoll...

Brasilien ist Austragungsort der aktuell stattfindenden Fußballweltmeisterschaft. Werfen wir einmal einen Blick über die Stadionränge hinaus, denn Fußball wird hier überall gespielt, die Brasilianer lieben Fußball. In Rio de Janeiro spielen viele Teams sogar nachts, nachdem sie tagsüber arbeiten mussten, denn nachts ist auch das Klima sehr viel angenehmer. Wie wir schon bei einigen Spielen beobachten und hören konnten ist dieses in Brasilien ganz besonders, für die Fußballspieler ganz besonders ermüdend. Dies liegt an dem tropischen Klima, welches durch hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen von meist über 20 Grad entsteht. Hier seht ihr z.B. ein Klimadiagramm aus Rio de Janeiro. Die rote Kurve gibt die Temperatur an, die blaue die Niederschlagsmenge in mm.

 

 

Aufgrund des tropischen Klimas weist Brasilien eine breite Vegetation auf, welche besonders in den Regenwäldern Brasiliens zu finden ist. Früher war das gesamte Land weitestgehend mit Regenwald bedeckt, mittlerweile wurden viele Waldflächen gerodet. Die Menschen benötigten Platz für Städte, Straßen und besonders für Plantagen. Dazu muss man wissen: In Brasilien werden viele Plantagen für den Anbau von Futtermitteln für ausländische Unternehmen genutzt. Das heißt, dass auf Flächen, auf denen früher Regenwald vorhanden war, heute z.B. Futtermittel für Schweine, die bei uns in Europa auf dem Teller landen, angebaut wird. Zudem ist auch das qualitativ hochwertige Holz des Regenwaldes stark begehrt, sodass auch hier große Geschäfte auf Kosten der Natur entstehen. Jedoch gibt es seit einigen Jahren Projekte, die dem Abholzen des Regenwaldes gezielt entgegenwirken, dazu gehören zum Beispiel die Gründung von mittlerweile über 60 Nationalparks und Bildungsprojekte, welche den Einheimischen die negativen Folgen es unkontrollierten Abholzens vermitteln soll.

Spanne zwischen Arm und Reich
Spanne zwischen Arm und Reich

 

In Brasilien leben über 200 Mio. Menschen, davon 87 % in Städten, welche durch rasantes Wachstum und wenig Struktur gekennzeichnet sind.

Doch was zieht dermaßen viele Menschen in die Städte?

Der Hauptgrund ist die Armut außerhalb der Städte. Innovation und Fortschritt ist meist durch die Stadtränder begrenzt, sodass Menschen auf dem Land oft keine qualifizierten Arbeitsplätze finden. Außerdem fehlt es außerhalb der Städte an Infrastruktur im Bereich von Verkehr, Gesundheitswesen und Bildung.

Viele Menschen ziehen mit dem Wunsch nach einem besseren Leben in die Stadt.

Doch dieser Wunsch wird nicht vielen erfüllt. Die brasilianischen Städte weisen eine breite Spanne zwischen arm und reich auf, welche sich auch im Stadtbild wiederspiegelt. Oft grenzen sich die reicheren Bevölkerungsschichten durch eigene Wohngemeinschaften von den übrigen ab. Diese "Wohngemeinschaften" können so groß sein wie ganze Viertel oder Dörfer. In Brasilien nennt man sie Condominios. Condominios sind meist durch Zäune von der Außenwelt abgegrenzt und stark bewacht. Oft werden Kameras, Alarmanlagen und Sicherheitspersonal eingesetzt, um die die Sicherheit der Bewohner zu erhöhen. Doch warum fühlen sich die Reichen in Brasilien bedroht? Dies liegt an der hohen Kriminalitätsrate, die wiederum auf die große Spanne zwischen Arm und Reich zurückzuführen ist. Es gibt organisierte Banden, welche mit gefährlichen Waffen ausgestattet sind und ganze Wohnviertel unter Kontrolle halten.

 

Den Condominios stehen die sogenannten Favelas gegenüber. Dies sind Armenviertel, welche oft an den Stadträndern zu finden sind. Hier landen die meisten Menschen, die von außerhalb in die Städte einwandern. Sie kommen mit dem Wunsch nach Bildung, Arbeit und Wohlstand. Das, was sie in den Favelas erwartet, ist jedoch das komplette Gegenteil. Es gibt nicht immer fließendes Wasser, keine geregelte Müllentsorgung, marode Hütten, Straßen, welche ihre Bezeichnung kaum verdienen und viel Kriminalität. Für die Kinder ist es gefährlich, draußen auf der Straße zu spielen, denn sie könnten z.B. versehntlich in Kämpfe verschiedener Banden geraten. Ist man erst einmal in einem der Favelas gelandet, ist es schwer, sich weiter "hoch" zu kämpfen, denn grenzen sich die Condominiobewohner absichtlich aus der Gesellschaft aus, so werden dieFavelabewohner in die Abgrenzung gedrängt. Sie erhalten nur wenig, und wenn schlechte medizinische Versorgung, Bildung und Arbeit.

 

Gewalt in den Favelas. Hier versucht die Regierung in einem Favela durch bewaffnete Einsatzkräfte Ordnung für die Weltmeisterschaft zu schaffen
Gewalt in den Favelas. Hier versucht die Regierung in einem Favela durch bewaffnete Einsatzkräfte Ordnung für die Weltmeisterschaft zu schaffen

Aber was hat das alles mit der WM zu tun?

Kommen wir nun nochmal zurück zum Fußball. Wie ihr eventuell schon in den Nachrichten gehört habt, fanden im Vorraus der WM an vielen Orten des Landes Proteste statt. Wir fragen uns, warum? Warum freuen sich nicht alle auf dieses riesige Event, welches große Gewinne in Bereichen z.B. des Tourismus verspricht? Fußball. Das lieben die Brasilianer doch eigentlich ...

Ja, das stimmt, sagen die Demonstranten. Dennoch sind sie unzufrieden, da für die Weltmeisterschaft viele neue Stadien gebaut werden mussten. Dies bedeutet enorme Ausgaben für ein Projekt, welches nur temporäres Nutzen bringt, nämlich während der WM. "Anschließend brauchen wir diese großen Stadien nicht", beschweren sich viele Menschen. Grundsätzlich haben sie nichts gegen die Fußballweltmeisterschaft, jedoch sind sie der Meinung, das das benötigte Geld besser in andere Projekte, z.B. den Bau von Schulen, besseren Krankenhäusern oder Wohnungen hätte fließen sollen. Allein für den Bau des Maracanã Stadions hätten 150000 Wohnungen gebaut werden können, welche von langfristigem Nutzen gewesen wären. Der Krankenhausdirektor Rodolfo Acatauassu argumentiert folgendermaßen: "Fußball spielen kann man überall, wenn es sein muss auch auf einem Acker. Aber wenn man Krankheiten behandeln und Patienten versorgen will, dann braucht man einfach gute Hospitäler."

 

Die Menschen in Brasilien haben sich trotzdem auf die Weltmeisterschaft gefreut, denn sie hoffen, dass durch sie die Aufmerksamkeit der Medien auch auf die negativen, verbesserungswürdigen Seiten Brasiliens gelenkt wird und sich die Zustände im Land dadurch verbessern.

Senta Kreischer

6. Ausgabe

Warum suchen wir eigentlich Ostereier?

Jeder von uns tut es, oder hat es schon einmal getan.
Nein, ich rede nicht davon, dass man heimlich zum Süßigkeitenschrank schleicht und Gummibärchen oder derlei stibitzt!
Ich rede vom Ostereier-Suchen. Ich habe mich schon oft gefragt, warum die Leute das eigentlich tun oder was für eine Rolle der Osterhase dabei spielt... Rätsel über Rätsel!

Hier sind ein paar Vermutungen, wie es dazu gekommen ist, da keiner genau weiß, wie dieser Brauch enstand.

1.    Das Ei gillt als Symbol der Fruchtbarkeit. Schon in der heidischen vorchristlichen Zeit wurde der Frühlingsanfang und damit die Erneuerung der Natur und allen Lebens gefeiert. Später, in christlicher Zeit legte man dieses alte Frühlingsfest und das Fest der Auferstehung Christi einfach zusammen, wie das mit vielen Kirchenfesten geschehen ist. Dadurch wurde das Ei auch ein Symbol für das Christentum. 

 

2.    Möglicherweise hängen die Ostereier aber auch mit der Fastenzeit zusammen. In dieser Zeit mußten die Gläubigen nicht nur auf Fleisch sondern auch tierische Produkte wie Käse und Eier verzichten.
Und das in einer Jahreszeit, in der die Hühner besonders legefreudig sind. Kühlschränke waren noch nicht erfunden, wohin also mit den vielen Eiern? Sie wurden als Sol-Eier eingelegt oder gekocht.
Dann wuden sie mit verschiedenen Farben eingefärbt, um die älteren von den frischeren unterscheiden zu können. Nach Ende der Fastenzeit, also ab Ostern, konnte dann in Eiern geschwelgt werden und bestimmt wurden auch einige davon verschenkt.

3.    Warum sie aber vom Hasen gebracht werden, erklärt sich damit nicht. Allerdings ist auch der Hase ein Fruchtbarkeitssymbol und besonders im Frühjahr ständig mit der Fortpflanzung beschäftigt. Deshalb waren die eigentlich scheuen Tiere in den ersten warmen Frühlingstagen öfter auf den Feldern in der Nähe der Dörfer zu Gange und vielleicht machten die Eltern ihren gutgläubigen Kindern weis, sie würden dabei Eier verstecken.

 

4.    Jedes Jahr zur Osterfeier,
klaut der Has‘ dem Huhn das Ei,
er schnell das Ei sehr gut versteckt,
damit das Huhn es nicht endeckt.
Dieses ist dann ganz empört,
und schimpft laut, das sei unerhört!
Laut ruft es nach den and’ren Hennen,
die auch ganz schnell dann zu ihm rennen.

Nur leider er auch schnell vergisst,
wo denn das Ei geblieben ist.
Verzweifelt rennt er hin und her
und hofft, dass da noch Hilfe wär.
In seiner Not er jeden fragt
ob jemand’s weiss und es ihm sagt.
Denn eines weiss er ganz gewiss,
das Huhn bestraft ihn mit ‘nem Biss.

Und weil’s der Hühner viele sind
so hilft ihm gerne jedes Kind.
So kommt’s, dass wir in jedem Jahr
die Eier suchen, ist doch klar!

 

 

 

So, ich hoffe, ihr wisst nun Bescheid, warum wir Eier suchen...
weil der Hase es den Hühnern klaut. Ganz einfach!

Habt ein schönes Osterfest und viel Spaß beim Suchen.

5. Ausgabe

Battle of the Year - Rezension

 

Inhalt:

Das "Battle of the Year" wird auch als die Olympischen Spiele des Break Dance bezeichnet, die regelmäßig einmal im Jahr stattfinden. Doch seit 15 Jahren hat das amerikanische Team den Titel nicht mehr holen können, was der aus Los Angeles stammende Hip-Hop-Mogul Dante (Laz Alonso) nun endlich ändern möchte. Um die USA wieder an die Spitze zu bringen - schließlich wurde dieser Tanzstil in den Vereinigten Staaten erfunden - überredet er seinen Freund und ehemaligen Basketball-Trainer Blake (Josh Holloway), das Team zu trainieren. Dante glaubt fest daran, dass der richtige Trainer jedes Team zur Meisterschaft führen kann. Die beiden Männer versammeln die besten Break Dancer des Landes um sich, haben jedoch nur noch drei Monate Zeit, um aus den zwölf talentierten Tänzern ein echtes Team zu bilden. Blake muss als Coach jeden Trick anwenden, um seine Mannschaft richtig zu motivieren und die Trophäe endlich wieder nach Amerika zu holen.

 

Nun, direkt zum Kinofilm. "Battle of the Year" ist eher etwas für die Jugend, dennoch werden die anderen Altersklassen ebenfalls ihren Spaß mit diesem Film haben. Interessant macht ihn zudem der 3D-Effekt. Der Filminhalt ist einfach und schnell erzählt.

Wer sich schon an den "Step Up" Filmen erfreut hat, sollte sich diesen Tanzfilm auch auf jeden Fall anschauen. Der Film ist nicht für jeden etwas, aber er erzählt eine tolle Geschichte.

Viel Spaß im Kino !

 

                                                                                                                                                 Aline Reiermann

Weihnachtszeit

Die Tage werden kürzer und die Weihnachtszeit ist da ...

 

Es werden Plätzchen gebacken und abenteuerliche Schneeballschlachten ausgefochten. Doch es gibt noch andere Dinge, die man in dieser besonderen Zeit tun kann. Da die meisten von euch wahrscheinlich wissen, was man so in der Adventszeit unternehmen kann, hab ich mich für euch schlau gemacht, um euch hier noch ein paar hilfreiche Details zu liefern.

 

Von daher wünsche ich euch einen tollen Dezember und viel Spaß!

 

 

 

Wer kommt mit zum Weihnachtsmarkt?

 

 

 

Weihnachtsmarkt Köln:

 

Köln ist nicht nur die Stadt des Karnelvals. Nein, sie hat auch einen wunderschönen Weihnachtsmarkt zu bieten!

 

 

 

Öffnungszeiten: (25.11.13 - 23.12.13)

 

 

 

Son. bis Mi. von 11:00 bis 21:00 Uhr

 

Do.  bis Fr.   von 11:00 bis 22:00 Uhr

 

Sa.                   von 10:00 bis 22:00 Uhr

 

 

Neben den üblichen Ständen könnt ihr noch Folgendes erleben:

 

 

Täglich kann man vor dem Kölner Dom nicht nur die Stimmen von hunderten Leuten hören, sondern auch Musikklänge aller Art. Von Chören und Kapellen bis hin zu Jazz-Sängern ist alles dabei. Nicht nur Erwachsene zeigen auf dem Kölner Weihnachtsmarkt ihr Talent, auch Kinder und Jugendliche verbreiten eine fantastische Weihnachtsstimmung.

 

Für die Kleinen unter uns gibt es Puppentheater, Besuche vom Weihnachtsmann, der sich ihre Wünsche anhört und Bastelstunden in der Sternwarte. Wer also noch kein Bild zusammen mit dem Weihnachtsmann besitzt, muss unbedingt dorthin!

 

Das Besondere am Kölner Weihnachtsmarkt ist unter anderem das Charity-Engagement. Die Geschäftsführer der Weihnachtsgesellschaft mbH spenden jedes Jahr 50.000 Euro an Kölner Hilfsprojekte. Ein Teil der Spende wird aus dem Erlös der Charity Produkte, die auf dem Markt verkauft werden, finanziert. Wenn ihr also diese Produkte kauft, können sie dadurch auch anderen Leuten ein schönes Weihnachtsfest bescheren.

Der Höhepunkt dieses Weihnachtsmarktes ist jedoch das Gewinnspiel. Es werden unter den Teilnehmern 20x eine ,,Weihnachtsgeschichte á la Udo'' und 2x2 Karten für die erste Stadion-Tour von Udo Lindenberg im Jahr 2014 verlost! Wenn ihr an dieser Verlosung teilnehmt, wünsche ich euch viel Glück.

 

 

(Wenn du mehr Informationen zum Kölner Weihnachtsmarkt haben möchtest, schau doch mal auf www.koelnerweihnachtsmarkt.com vorbei!)

 

 

 

Weihnachtsmarkt in Aachen:

 

 

Öffnungszeiten: (22.11.13 - 22.12.13)

 

 

Mo. bis Sam. von 11:00 bis 21:00 Uhr

 

Son                   von 18:00 bis 21:00 Uhr

 

 

Was es außer verführerischen Printen und anderem Gaumenschmaus sonst noch gibt:

 

 

Um den Dom und das Rathaus herum erstrecken sich viele Stände. Von Spielsachen und Geschenkartikeln bis hin zu handgefertigten Produkten ist alles dabei. Auch hier erklingen weihnachtliche Gesänge von Chören, Kapellen oder anderen Musikgruppen. Für euer leibliches Wohl ist gesorgt und es sind reichlich 'Hingucker' vorhanden, wie z.B. der Besuch des Nikolaus am 06.12. oder das Kindertheaterstück, das jeden Montag vom 25.11 bis zum 16.12 zu sehen ist. Vergesst den Alltagsstress und dreht eine Runde auf dem Aachener Weihnachtsmarkt. Vielleicht lässt sich das ein oder andere Geschenk ja noch auftreiben...

 

 

(weitere Informationen unter www.aachenweihnachtsmarkt.de)

 

 

 

 

Weihnachtsmarkt Düren:

 

 

Öffnungszeiten: (21.11.13 - 22.12.13)

 

 

Son. bis Mi. von 11:00 bis 20:00 Uhr

 

Fr. und Sam. von 11:00 bis 21:00 Uhr

 

 

Programm:

 

 

Musik ist einfach das ,,A'' und ,,O'' auf einem Weihnachtsmarkt und darf natürlich auch hier nicht fehlen. Lasst euch von lieblichen Gesängen oder instrumentalen Stücken verzaubern und genießt einen oder auch mehrere Tage auf dem Dürener Weihnachtsmarkt. Für die kleineren Kinder ist gesorgt, da auch hier in Düren der Weihnachtsmann einen kleinen Zwischenstop einlegt und ein Kindertheater zum Gucken einlädt. Das Besondere an diesem Weihnachtsmarkt ist die lebende Krippe vom Mandolinenclub TC Wandervogel Merken, die ihr am Samstag dem 14.12. um 17:30Uhr und am Sonntag dem 15.12. um 17 Uhr bewundern könnt. Es werden insgesamt drei verschiedene Stücke aufgeführt. Von der Geburt Jesu bis hin zu den heiligen drei Königen. Dieses Spektakel dürft ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen!

 

 

 

 

 

 Eissporthalle Aachen:

 

 

Für die Sport-Begeisterten unter uns

 

 

Öffnungszeiten:

 

 

Mo. bis Son. von ca. 09:00 bis 18:00 Uhr geöffnet (Öffnungszeiten variieren zwischen den einzelnen Tagen stark. Für Genaueres unter tivoli-eissporthalle.de/?                                                                                                     gucken.)

 

 

Preise:

 

              Einzelticket:    6 Euro (für die Eisdisco muss separat 6 Euro bezahlt werden.)

 

              Familie:         12 Euro (Eisdisco kostet separat 12 Euro)

 

 

 

 

Schlittschuhvermietung:

 

               

 

             Einzelticket: 4 Euro

 

             Familie:        3 Euro (pro Paar)

 

 

 - Eislaufkurse von 9:00 - 10:30 Uhr

 

 - Kinderhockey Fr. ab 18:00 Uhr

 

 - Eisdisco samstags von 19:00 bis 23:00 Uhr

 

 

Mein Eindruck:

 

Die Eissporthalle in Aachen ist sehr schön. Ich war zwar selber erst einmal dort, aber mein erster Eindruch war recht positiv. Die Eisfläche bietet ausreichend Platz und wird regelmäßig erneuert. Am Rand der Halle findet man Sitzmöglichkeiten auf der Tribüne und es gibt außerdem einen Essbereich, in dem man auch etwas zu trinken oder zu essen kaufen kann. Den Preis finde ich nicht zu teuer, da man nach dem Bezahlen den ganzen Tag bleiben kann.

 

 

 

 

Eissporthalle Neuss (Jever Fun Skihalle)

 

 

Öffnungszeiten:

 

(in der Wintersaison vom 01.10. bis zum 30.04.)

 

 

Son. - Don. von 09:00 - 22:00 Uhr

 

Fr. und Sam. von 09:00 - 22:30 Uhr

 

 

 

 - Für Skifahrer und Snowboarder geeignet

 

 - Es gibt verschiedene Hänge für Kinder, Erwachsene und Anfänger

 

 - Ausrüstung wie Skibretter, Skistöcke, Skibretter ect. können ausgeliehen werden

 

 - Es gibt Skikurse, an denen Kinder für 6 und Erwachsene für 8 Euro teilnehmen können

 

 - Im Funpark können Snowboarder und Freeskier an ihren Tricks und Sprüngen arbeiten (Geräte: Downrail, Tube, Wavebox, Borrels)

 

 - Es gibt eine Rodelbahn mit einem Fließband für die Schlitten

 

 

Mein Eindruck:

 

Da ich noch nicht da war, kann ich leider nichts dazu sagen ... Hört sich doch aber ganz gut an, oder?

 

 

Winterbasteln für Groß und Klein:

 

 

 

Weihnachtsteddy:

Material:

- zwei Wallnussschalen                                            

 

- 4 Erdnüsse

 

-Filsstift

 

-Heißkleber

 

-Filsschal und Filsmütze

 

 

 

 

 

So wirs gemacht:

 

Zuerst wird eine Walnuss geknackt und die Nuss entfernt. Jetzt klebst du die Walnussschalen übereinander. Die untere Schale stellt den Bauch da, die andere den Kopf. Als nächstes werden die vier Erdnüsse an den ,,Bauch'' geklebt. Nun kannst du deinem Teddy Krallen und ein Gesicht malen und ihm zum Schluss eine schöne Mütze oder einen Schal anlegen, damit er nicht friert.

 

Voilá, fertig ist der Teddy! So niedlich und so schnell gemacht...

 

 

Elch Eddi

 

Material:

 

   Kunststoffkugelmix

 

   Tapetenkleister

 

   Plastizierpapier    Bastelfarbe: Acrylfarbenset / Giotto                                      

 

   Filz-Mischpackung  

 

   Weißer Filz

 

    Roter Filz                                               

 

    Styroporkugel-Set mit 10 Stück

 

    Alu-Draht

 

    tesa krepp, Set mit 2 Rollen

 

    Uhu-extra, 5 Stück

 

 

 

 

 

Zusätzlich benötigtes Material:

 

Pinsel, Schere, Handbohrer, Eimer oder Blumentopf mit Sand, Schüssel, Arbeitsunterlage

 

 

 

 

 

Anleitung:

 

Vorbereitung:

 

 

 

Den Tapetenkleister anrühren.

 

Den Stab in den Kugelhals schieben und mit Tesa-Krepp fixieren und in einen sandgefüllten Eimer oder Blumentopf stellen.

 

 

 

 

 

Elch-Nase:

 

 

 

    Eine Styropor-Kugel halbieren und mit Klebeband auf der Kunststoffkugel befestigen.

 

    Alles mit Plastizierpapier und Kleister verkleiden, gut trocknen lassen und bemalen.

 

    Nach dem Trocknen zwei Löcher für das Geweih bohren.

 

 

 

 

 

Elch-Geweih (biegsam):

 

 

 

    Für eine Geweihschaufel den Schnitt zweimal auf roten Filz übertragen und ausschneiden.

 

    Alu-Draht ca. 40 cm lang abschneiden, zu einer Drahtschlinge biegen und zwischen die  

    Zuschnitte legen.

 

    Die Ränder der Zuschnitte zusammenkleben.

 

    Die Geweihschaufeln in die gebohrten Löcher stecken.

 

 

 

Tipp: Schneller geht es, wenn das Geweih aus 3 mm starkem Filz ausgeschnitten wird, allerdings    

          lässt es sich dann nicht biegen.

 

 

 

Sterne:

 

 

 

    Den Schnitt auf weißen Filz übertragen, ausschneiden und aufkleben.

 

 

 

 

 

Ohren:

 

 

 

    Den Schnitt auf braunen Filz übertragen, ausschneiden und festkleben.

 

 

 

 

 

Schal:

 

 

 

    Auf einen roten Filzstreifen (60 cm x 9 cm) schmale weiße Streifen kleben und Fransen einschneiden.

 

 

 

 

 

 

 

Und schon ist ein niedlicher Elch entstanden! Oh, wie niedlich ...

 

 

Licht-Schale

 

 

Material:

 Teelicht oder Glas, Strohseide (weiß), Tapetenkleister, Pinsel, Unterlage, weitere beliebige Deko wie Glitterkleber, Sterne, Engel usw., evtl. Flüssigkleber

 

Anforderungsstufe: sehr leicht

 

Zeitaufwand: ca. 10 Minuten

 

               

 

Etwas Kleister nach Packungsanleitung anrühren und Strohseide in kleine Stücke reißen. Mit dem Pinsel Kleister auf das Glas auftragen und Strohseide ankleben. Nur ein/ zwei Schichten, damit das Licht später gut durchscheint. Eventuell vor dem Trocknen Glitter oder Ähnliches auftragen. Dann trocknen lassen oder föhnen. Auch später können noch Sterne etc. mit Flüssigkleber angeklebt werden.

 

 

Gibt es etwas Schöneres, als so eine Kerze zu besitzen?

                                                                                                                                                       Esther Urban

4. Ausgabe

Wasser, Wasser überall!

 

Das Hochwasser im Mai und Juni 2013 war für viele Menschen eine Katastrophe. Das Wasser hat nicht nur große Sachschäden hinterlassen, sondern auch 25 Menschen in den Tod gerissen. Viele verloren fast alles, ihr Haus, ihre Existenz; sie konnten nur noch ihr Haustier, ein Paar Schuhe und das Nötigste schnappen und damit vor den Fluten fliehen.

Das Hochwasser betraf viele mitteleuropäische Länder, unter anderem Deutschland. Auch wenn wir hier in der Eifel größtenteils verschont blieben, möchten wir euch die Situation, die in den betroffenen Gebieten herrschte und herrscht, näherbringen. Bei unseren Recherchen konzentrierten wir uns besonders auf die zahlreichen Helfer im Einsatzgebiet, deren Erfahrungen sehr verschieden sind. Hier zwei Beispiele, eventuell werden in den folgenden Tagen noch mehr folgen:

 

 

Eine Frau, die sich von außerhalb bemühte, den Opfern zu helfen, berichtete uns folgendes:

 

"Ich habe in meiner Nachbarschaft versucht, Sachspenden zu bekommen, aber die Leute tun sich schwer. Nur zwei Personen aus meiner Straße wollten helfen und im Freundeskreis in Facebook fand mein Aufruf kaum Reaktion. Daraufhin habe ich meine Freundesliste um die Hälfte reduziert. Ich fühlte mich hilflos in Anbetracht der schlimmen Situation, bin einigen Facebookgruppen beigetreten und habe daraufhin drei Adressen gefunden, an welche ich insgesamt sechs Pakete mit Hilfsgütern geschickt habe.

Besonders schlimm fand ich die Meldung, dass Lebensmittel in einigen Orten (wenn überhaupt) nur noch eingeschränkt vorhanden waren.

Die Meldung habe ich an das Innenministerium geschickt, von dem ich bisher jedoch nichts gehört habe. Der Stadt Kerpen habe ich den Vorschlag gemacht, dass Städte eine Art Patenschaft übernehmen könnten. Keine Reaktion. Bei Lidl und Rewe haben meine Tochter und ich angefragt, ob sie Körbe aufstellen könnten, wie für das Hundefutter. Lidl lehnt ab, Rewe hat sich noch nicht gemeldet. Leider gab und gibt es hier im Umkreis keine Sammelstelle. Der Einsatz von einigen Facebookgruppen ist enorm. Auf eigene Kosten teilweise LKW organisieren, sammeln, dorthin fahren etc. Ich schaue mir das im Moment nicht mehr an, da ich mental ständig runterfahre vor Hilflosigkeit. Ich bewundere die vielen jungen Leute, die dort Hilfe geleistet haben."

 

Steffi Maltzan

 

 

 

Marc war als Helfer vor Ort. Er ist Mitglied der freiwilligen Feuerwehr Amelinghausen und half in den betroffenen Gebieten Sandsäcke zu befüllen und Dämme aufzubessern.

 

"Während meiner Arbeit in den betroffenen Gebieten habe ich sehr viel Zusammenhalt und Stärke von meinen Kollegen und den freiwiligen Helfern erlebt.
Es kamen Helfer von überall her, ob jung oder alt. Einer wird mir nicht mehr aus dem Kopf gehen: Er kam extra aus Bremen nur um Sandsäcke zu befüllen. Wir haben ihn angesprochen, gefragt, woher er denn komme und warum er bis hier gereist ist. Seine Begründung war, dass er lieber Flutopfern helfen möchte, anstatt zuhause zu hängen und das Geschehen nur zu beobachten.
Es war eine sehr positive Erfahrung, was da doch für Menschenmassen gekommen sind um den Betroffenen zu helfen."

 

Marc Andre

 

 

Es folgen Bilder von Marcs Einsatz: 

Quelle: Tobias Engelmann Feuerwehr Amelinghausen

 

 

Hier haben wir noch ein Video des MDR für euch, was euch die Situation der Betroffenen und Helfer näherbringen soll.

Senta Kreischer

3. Ausgabe

England Austausch

In dieser Ausgabe werdet ihr einiges über den Schüleraustausch der englischen und deutschen Schüler erfahren. Da bisher nur die Engländer in Deutschland waren, jedoch die deutschen Schüler noch nicht in England, werden wir in der 4. Ausgabe noch von den Erfahrungen der Neuner in England berichten.

Zunächst haben wir die Lehrer, die den Austausch auf englischer Seite betreut haben, interviewt:

 

 

Name: F. Childs

 

Schule: St. Mary's School, Menston

 

Fächer: Deutsch

 

 

 

Was verbindet Sie mit Deutschland?

 

  1. Der Austausch

  2. Familienurlaub

  3. Deutsche Bekannte die in England wohnen

  4. Die Austauschpartnerin von meiner Cousine, deren Familie ich zum ersten mal im Jahre 1960 besucht habe und zu denen ich immernoch Kontakt halte.

 

 

 

Welche Rolle spielen Sie im Austausch und in der Organisation?

 

Ich begleite seit 1987 den Austausch und bin seit 1990 dafür verantwortlich.

 

 

 

Was ist Ihnen am Wichtigsten, wenn es um die Schüler geht?

 

Am Wichtigsten ist, dass sie sich in Deutschland wohlfühlen und dass sie etwas über die deutsche Kultur lernen. Ich möchte vor allem, dass sie sich gut mit ihrem Partner verstehen.

 

 

Was ist die verrückteste Geschichte, die Sie je auf einem Schüleraustausch erlebt haben?

 

Ich habe keine verrückten Geschichten! Ich will aber sagen, dass alles, was ich bei den Austauschen

erlebt habe sehr positiv gewesen ist und mir viel Vergnügen gemacht hat.

 

 

 

Was ist der größte Unterschied zwischen den deutschen und den englischen Schülern?

 

Die deutschen müssen unbedingt Englisch als Weltsprache lernen, dass zeigt sich darin, dass sie immer bereit sind, Englisch zu reden; die Engländer haben Angst davor, sich auf Deutsch zu äußern.

 

 

 

Und welche Eigenschaft haben alle Schüler gemeinsam?

 

Sie sind locker, offen, haben Intresse am täglichen Leben des Partners und finden es toll, ein neues Land zu besuchen.

 

 

Name: Dominic Sinnett

 

Schule: St. Mary's School, Menston

 

Fächer: Deutsch, Französisch, Englisch

 

 

 

Was verbindet Sie mit Deutschland?

 

Schon als kleines Kind habe ich mit meinen Eltern an der Mosel Urlaub gemacht. Danach sind wir jedes Jahr nach Deutschland gekommen.

 

 

 

Welche Rolle spielen Sie im Austausch und in der Organisation?

 

Ich bin reine Begleitperson! Ich komme zwar seit zwanzig Jahren mit, aber Mrs Childs organisiert alles.

 

 

 

Was ist Ihnen am Wichtigsten, wenn es um die Schüler geht?

 

Dass sie am Austausch Spaß haben und vielleicht dann auch Lust haben, wieder mal nach Deutschland zu kommen.

 

 

Was ist die verrückteste Geschichte, die Sie je auf einem Schüleraustausch erlebt haben?

 

Als wir spätabends zurück zum Hotel kamen und das Hotel geschlossen vorfanden. Mitten in der Nacht ist in Vossenack nicht viel los! Seitdem nehme ich immer einen Schlüssel mit.

 

 

 

Was ist der größte Unterschied zwischen den deutschen und den englischen Schülern?

 

Ohne Zweifel ihre Sprachkenntnisse! Ich bin einfach neidisch, wieviel Englisch die deutschen Schüler können.

 

 

 

Und welche Eigenschaft haben alle Schüler gemeinsam?

 

Egal ob in Deutschland oder England, alle Schüler wollen den Austausch mit einer Party feiern!

 

"Und was sagen die Schüler?"

Schülerinnen erzählen...

Einige von euch haben die englischen Austauschschüler bestimmt bemerkt, die vor einigen Wochen unsere Busse mit interessanten Gesprächen erfüllten. Interessant aufgrund der eigenartigen Betonung; so würden wir auch gerne Englisch sprechen können! So professionell. Nun ja, dasselbe dachten die Engländer bestimmt auch von uns und unserem Deutsch.

 

In dieser Ausgabe haben wir zwei deutsche Schülerinnen der Klasse 9b über ihre Erfahrungen mit den Gastschülern befragt.

 

 

Was hat euch dazu bewegt, am Austausch teilzunehmen?

 

"Wir waren sehr neugierig auf die Menschen in England, außerdem wollten wir unser in der Schule gelerntes Englisch "mal richtig anwenden". Klar, Spaß erhofften wir uns auch und vor allem waren wir auf den London-trip scharf."

 

 

Wie haben die Engländer auf das Unternehmungsprogramm reagiert? Was hat ihnen besonders gefallen / was war nicht so gut?

 

"Die Austauschschüler sind ziemlich beeindruckt und gut gelaunt von den Ausflügen zurückgekommen, nur fanden einige, dass sie zu viel Zeit in Kirchen verbracht hätten."

 

 

Gab es Verständnisschwierigkeiten / Missverständnisse?

 

"Ja, manchmal haperte es, zB. als ein Mädchen seiner Austauschschülerin erklären wollte, das die Lehrerin 'a dragon' wäre, und die Engländerin stattdessen 'Drag Queen' verstanden hat."

 

 

Besonderheiten der Engländer waren?

 

"Leggings. Die Mädchen trugen nur Leggings..."

 

 

Haben euch die Engländer gefallen?

 

"Ja, sie waren ziemlich süß..."

 

 

Und? Hat es gefunkt?

 

"Joa, schon bei einigen"

"Naja, vielleicht ergibt sich ja etwas wenn wir die Engländer besuchen..."

 

 

Was wünscht ihr euch für eure Reise nach Leeds?

 

"Spaß, Sonne, dass wir uns nicht verlaufen und ähnliche Grüppchen wie letztes Mal.

Insgesamt hoffen wir, dass der Kontakt zu den Engländern auch nach dem Austausch noch erhalten bleibt."

 

 

2. Ausgabe

Ho, ho, ho...!

Hallo ihr Schlitzöhrchen!

 

Es geht auf Weihnachten zu und hier ist unser Appell an euch:

 

Bitte verfallt nicht alle in die Weltuntergangshysterie, den Mayas nach wären wir schon ziemlich oft untergegangen... Und wohin sollte die Welt denn „untergehen“? Diese Voraussage hat doch so ihre Haken.

Bereitet euch lieber auf Weihnachten vor, das Fest der Liebe und Geborgenheit!

Denkt besonders an all jene, die vielleicht kein so glückliches Weihnachtsfest feiern können.

Jeder freut sich über eine nette Geste - sowie entfernte Verwandte und Freunde zB. über einen Anruf oder etwas Weihnachtspost!

 

Eine schöne Vorweihnachtszeit und Frohe Weihnachten

 

wünscht euch das Schulmagazin-Team.

 

13.12.2012

1. Ausgabe

Projekttage

4. und 5. Juli: Aktionstage FGV, an denen Schüler und Lehrer die Schule verschönern.

Es werden Fachräume aufgeräumt, Renovierungen vorgenommen und Räume neu gestaltet. Ebenso werden der Eingang erneuert, der Sport- und Hartplatz gesäubert und Graffiti an die Wand gebracht. Gleichzeitig sollen der Wald aufgeräumt und Bänke neu gestrichen werden. Für eine reichliche Verpflegung ist auch gesorgt.

 

Beim Aufräumen findet sich plötzlich eine Schrift auf dem Speicher: Projektwoche am FGV aus dem Jahr 1988; diese lief allerdings etwas anders ab. Damals wurde die Schule auch verschönert, die hinteren Wände der Klassenräume wurden bemalt, die Sonderklasse ebenfalls und die uns allen bekannte Schnecke um die Uhr auf dem Schulhof geschaffen. Dies war aber nicht das Einzige, was damals gemacht wurde. Es wurden Wasserproben genommen, Theaterstücke eingeübt und Wassersport betrieben, zum Beispiel Surfen und Kanufahren.

Aline Reiermann & Jana Gördes 04.07.2012 (Projekttag)

Sportfest

Aus der Sicht eines Sportlers

Schon zum fünften Mal nahm unsere Klasse (die jetzige 9a) am alljährigen  Sportfest unserer Schule teil. In der fünften und sechsten Klasse war es das Fußballturnier auf dem Aschenplatz, in der siebten und achten Klasse war es das Volleyballturnier auf dem Hartplatz und nun das Fußball- und  Volleyballturnier, an dem wir teilnahmen.
Dieses Jahr gewannen wir nicht nur  e i n  Turnier, sondern gleich beide! Unser besonderer Dank geht an Herrn Amendt, den Veranstalter dieses Turniers und den Schiedsrichter, Herrn Krings, der für das faire Handeln auf dem Platz zuständig war.
Aber nicht zu vergessen ist der Dank an unseren Schulleiter, Pater Peter Schorr, der uns überhaupt solche Turniere abhalten lässt.

Alex Stollenwerk & Lukas Heiber 05.07.2012 (Projekttag)

Auf der Spur des Computers

Am 3. Juli fuhren wir -die Klasse 9b- ins Heinz-Nixdorf-Museum. Diesen Ausflug haben wir beim Schülerwettbewerb zur politischen Bildung gewonnen. Nach 3 Stunden Fahrt mit dem Bus, kamen wir um 10 Uhr endlich in Paderborn an. Dort wurde uns von Referentin Anja die Geschichte des Computers näher gebracht - vom Webstuhlaufsatz über den ersten Rechner bis zum heutigen Computer-. Anschließend durften wir frei das Museum erkunden und zum Beispiel mit Avatar Max reden oder sich an den ersten Computerspielen mit Mario & Co. versuchen. Ein leckeres Mittagessen in der Mensa des Museums war ebenfalls inbegriffen. Danach ging es wieder „ab“ nach Vossenack.

Aline Reiermann & Jana Gördes 05.07.2012 (Projekttag)

Bewerbungstraining der Stufe 9

Beim Bewerbungstraining am 27.06.12 war ich – André – (leider) der erste Teilnehmer. Die Prüfer begrüßten mich freundlich, jedoch waren die Fragen eher streng und schwer. Es war viel Vorwissen von Nöten, das ich leider nicht in jedem Fall hatte. Jede Beschreibung des Charakters musste ich mit Beispielen belegen, und auf alle Antworten von mir kamen vertiefende und löchernde weitere Fragen. Lernen konnte ich bei dem Training trotzdem viel.

Ich bekam mit, wie ich mich über die Firma, über den Beruf und auch über ähnliche Berufe besser informieren und wie ich mich einfacher auf Fragen vorbereiten kann. Alles in allem bin ich der Meinung, dass das Bewerbungstraining sehr wichtig ist - auch weil die Prüfer meinten, Gymnasiasten seien am schlechtesten im späteren Leben auf ein  Bewerbungstraining vorbereitet.

André Thönnessen 05.07.2012 (Projekttag)

Meine Woche bei Fressnapf – Ein Praktikumsbericht von Esther Urban, 9b

 

Während sich die eine Hälfte der Jahrgangsstufe 9 in England auf dem Schüleraustausch befand, wurde die andere Hälfte freiwilligermaßen gezwungen, ein elftägiges Praktikum zu absolvieren, welches vier Tage in die Osterferien hineinreichen sollte.
Was für einige vielleicht leicht klingen mag, war für viele, auch für mich, Neuland.
Da kamen so einige Fragen zusammen: Soll ich mich bei den Arbeitsplätzen von Familie und Bekannten bewerben und mein Vitamin B einsetzen, oder suche ich mir meine eigene Praktikumsstelle und bin hauptsächlich auf mich allein gestellt?
Dabei spielte natürlich auch die Entfernung eine Rolle, denn zwei bis drei Stunden Busfahrt (die, wie wir alle wissen, in der Eifel recht schnell zusammen kommen) sind nicht für jeden etwas.
Die nächste und wohl wichtigste Frage ist: Wo soll ich mich bewerben?
Will ich lieber mit den Händen arbeiten oder doch lieber im Kopf?
Soll das Praktikum mit Menschen zu tun haben, oder eher weniger?
Soll das Praktikum in die Richtung gehen, in der ich später einmal einen Beruf haben möchte? Oder suche ich mir etwas aus, was ich später auf keinen Fall machen werde, das mich jedoch gerade deswegen interessiert?
Und wenn man all diese Fragen entlich beantwortet hat, steht man vor dem nächsten Problem: Die Bewerbung.
Auch wenn ich grob wusste, was in ein Bewerbungsschreiben reingehört, wollte ich auf Numemr sicher gehen und fand zu meiner Erleichterung diesen Link:
http://www.azubiyo.de/bewerbung/schuelerpraktikum/
Doch was schreibe ich nun über mich in der Bewerbung? Interessiert es die Leute, dass ich mir schon immer ein Einhorn als Haustier gewünscht habe oder, dass ich einmal das Fenster eines Nachbarn mit einem Ball getroffen habe?
Vielleicht ist es jetzt noch nicht so wichtig, eine perfekte Bewerbung zu schreiben, jedoch ist es eine gute Vorbereitung für später, wenn sie perfekt sein müssen.

Nachdem ich mir die Fragen persönlich gestellt hatte, hatte ich die Wahl zwischen einer Maschienenbau-Firma und einem Fachhandel für Tiernahrung und Zubehör.
Ich habe mich letztendlich für den Fachhandel entschieden.
Jetzt fragen sich vielleicht einige zu recht warum.
Zwar sollte das Praktikum zur Berufsbildung beitragen, jedoch gibt es vielePraktikumsplätze, an denen man mit 15 Jahren keine Arbeit verrichten kann.
Das hat größtenteils meine Entscheidung beeinflusst.
Natürlich kann es sein, dass sich jemand die Zeit nimmt und dir alles erklärt, aber meiner Meinung nach gehört in ein Praktikum auch praktische Arbeit.
Eben diese wurde mir in dem Fachhandel geboten, da ich nahezu überall behilflich sein konnte.

Ist man erstmal als Praktikant angenommen wurden, gibt es kein zurück (außer das Vortäuschen eines 14 tägigen schweren Grippe natürlich) und man muss sich dem Ernst des Lebens stellen: dem Arbeitsalltag!
Früh aufstehen, spät nach Hause kommen, total erschöpft und wegen der Busse, die natürlich nie Verspätung haben, genervt.In meinem Praktikum erkannte ich unter anderem die Wichtigkeit der Präsentation eines Geschäftes, realisierte, dass über alles mögliche nachgedacht werden muss, damit es ordentlich funktioniert, erlebte die Anlieferungen von Waren gleich drei Mal live mit und lernte eine gute Kundenberatung zu schätzen.

Obwohl ich diese Erfahrung nicht missen will, bin ich doch froh, noch ein paar Jahre nicht arbeiten zu müssen.

Besucherzähler

Besucherzaehler

Der Betreiber dieser Seite haftet nicht für den Inhalt der Kommentare.